5 Tipps, wie Sie richtig gute Urlaubsfotos machen

In Zeiten von Smartphones und digitalen Kameras wird praktisch jeder schnell zum Fotografen. Schließlich war es noch nie so einfach, tolle Urlaubsmomente im Bild festzuhalten. So kann man auch im tristen Winter noch ein wenig von Sonne und Strand zehren. Damit es aber nicht bei einfachen Schnappschüssen bleibt, haben wir für Sie fünf leicht umsetzbare Tipps zusammengestellt, wie man richtig gute Urlaubsfotos machen kann.

 

1. Wechseln Sie doch mal die Perspektive

Um gute Urlaubsfotos machen zu können, bedarf es nicht viel. Oft reicht schon ein klein wenig Kreativität. Gehen Sie vor ihrem Motiv in die Knie oder legen Sie sich Auge in Auge mit den Halmen ins Gras, steigen Sie auf eine Leiter und lichten Ihr Motiv von oben ab. Durch die richtige Perspektive bringen Sie Ihr Motiv in voller Pracht auf das Foto und sorgen auch für eine schöne Abwechslung in Ihren Bildern.

 

2. Erst denken, dann schießen

Die Digitalisierung der Fotografie verleitet dazu, schnell mal einfach abzudrücken. Das einzelne Bild kostet schließlich nichts und irgendein Treffer wird schon dabei sein. Tatsächlich entstehen bei dieser Variante oft sehr lustige Schnappschüsse. Dennoch erhöhen Sie die Anzahl an richtig guten Bildern um ein Vielfaches, wenn Sie sich kurz sammeln, überlegen, was genau Sie festhalten wollen und erst dann auf den Auslöser drücken. Zusätzlich spart es Ihnen Zeit beim späteren Sortieren der Bilder, wenn Sie nicht aus 10 Versionen für jedes Motiv das beste Bild heraussuchen müssen.

 

3. Der frühe Vogel fängt den Wurm

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Ok, im Urlaub früh aufzustehen ist nicht jedermanns Sache. Auf uns Hobbyfotografen trifft die Redewendung allerdings perfekt zu. Wer gute Urlaubsfotos machen möchte, sollte die frühen Morgenstunden durchaus nutzen. Abgesehen von den besseren Lichtverhältnissen bieten Ihnen diese Zeit auch die Möglichkeit, weitestgehend alleine mit der Sehenswürdigkeit zu sein. Sie haben also keine Touristenmassen auf der Karlsbrücke und sind vielleicht der einzige, der den schiefen Turm stützen will. Diese Erinnerungen sind wahrhaft einzigartig und werden Sie nicht nur wegen der entstandenen Fotos bereichern.

 

4. Es werde Licht

Die Sonne scheint und Sie freuen sich über den wunderbaren Tag. Genießen Sie das und gönnen Sie Ihrer Kamera eine Pause. In der Mittagssonne ist das Licht viel zu hart, um ein gelungenes Foto zu schießen und Aufnahmen gegen das Licht sind grundsätzlich zum Scheitern verurteilt. Einzige Ausnahme: wenn Sie abstrakte Kunst mögen, wäre jetzt die perfekte Zeit, Bilder vom Strand zu machen. Der Sand reflektiert und die Sonne ist grell. Mit dem richtigen Bearbeitungsfilter können so ganz künstlerische Aufnahmen entstehen. Falls Sie aber keine Avantgarde-Kunst, sondern tolle Erinnerungen an den Urlaub im Sinn haben, ist der Morgen oder der Nachmittag die besser Zeit zum Fotografieren.

 

5. Nachts sind alle Katzen grau – oder doch nicht?

Weit gefehlt! Nachtaufnahmen haben ihren ganz eigenen Zauber, der es wert ist, eingefangen zu werden. Benutzen Sie für Aufnahmen in der Dunkelheit aber unbedingt ein Stativ. Die längere Belichtungszeit, die Sie durch das fehlende Licht brauchen, halten Sie mit der Hand nicht so still durch. Wenn Sie Glück haben, sind – ähnlich wie am frühen Morgen – auch in der Nacht weniger Menschen unterwegs.

 

Fazit: Wenden Sie an, was für Sie passend ist!

Sie müssen nicht alle Tipps bei jedem Bild anwenden. Behalten Sie die Ratschläge im Hinterkopf und setzen Sie sie situativ ein. Mit Geduld und etwas Übung halten Sie schon bald Ihre schönsten Erinnerungen in Form von richtig professionellen Bildern fest und können sich zu Hause immer wieder Ihr Urlaubsgefühl zurückholen. Viel Spaß beim Fotografieren!