5 Tipps, wie Sie richtig gute Urlaubsfotos machen

In Zeiten von Smartphones und digitalen Kameras wird praktisch jeder schnell zum Fotografen. Schließlich war es noch nie so einfach, tolle Urlaubsmomente im Bild festzuhalten. Auf diese Weise können die Familie und Freunde ebenfalls an den unvergesslichen Erlebnissen teilhaben. Damit es aber nicht bei einfachen Schnappschüssen bleibt, haben wir für Sie 5 leicht umsetzbare Tipps zusammengestellt, wie man richtig gute Urlaubsfotos machen kann.   

 

1. Erst denken, dann schießen

Die Digitalisierung der Fotografie verleitet dazu, schnell mal einfach abzudrücken. Das einzelne Bild kostet schließlich nichts und irgendein Treffer wird schon dabei sein. Tatsächlich entstehen bei dieser Variante oft sehr lustige Schnappschüsse. 

Sie erhöhen die Anzahl an richtig guten Bildern allerdings um ein Vielfaches, wenn Sie sich kurz sammeln, überlegen, was genau Sie festhalten wollen und erst dann auf den Auslöser drücken. Zusätzlich spart es Ihnen Zeit beim späteren Sortieren der Bilder, wenn Sie nicht aus 10 Versionen für jedes Motiv das beste Bild heraussuchen müssen. In einem Fotobuch steht schließlich nur begrenzter Platz zur Verfügung und Ihre Gäste auf Ihrer Bilder-Show möchten auch lieber Ihre besten Erlebnisse ausführlich erzählt bekommen . 

 

 

2. Wechseln Sie doch mal die Perspektive

Um gute Urlaubsfotos machen zu können, bedarf es nicht viel. Oft reicht schon ein klein wenig Kreativität. Gehen Sie vor ihrem Motiv in die Knie, legen Sie sich Auge in Auge mit den Halmen ins Gras oder gehen Sie ganz nah an Kunstwerke heran, wie zum Beispiel im Park Güell in Barcelona. Oder aber Sie steigen auf eine Leiter oder ein paar Treppenstufen hinauf und lichten Ihr Motiv von oben ab.

Durch die richtige Perspektive bringen Sie Ihr Motiv in voller Pracht auf das Foto und sorgen auch für eine schöne Abwechslung in Ihren Bildern. Wenn Sie sich richtig ins Zeug legen - im wahrsten Sinne des Wortes - erhalten Sie durch diese Aufnahmen besondere Unikate.

3. Der frühe Vogel fängt den Wurm

Ok, im Urlaub früh aufzustehen ist nicht jedermanns Sache. Auf uns Hobbyfotografen trifft die Redewendung allerdings perfekt zu. Wer gute Urlaubsfotos machen möchte, sollte die frühen Morgenstunden durchaus nutzen. Abgesehen von den besseren Lichtverhältnissen bietet Ihnen diese Zeit auch die Möglichkeit, weitestgehend alleine mit der Sehenswürdigkeit zu sein. Da bieten sich die Karlsbrücke in Prag oder der Tower Bridge in London doch perfekt an. Unvergessen bleibt auch ein Sonnenaufgang über dem weiten Meer auf einem Kreuzfahrtschiff.

Diese Erinnerungen sind wahrhaft einzigartig und werden Sie nicht nur wegen der entstandenen Fotos bereichern. Zusätzlich kann man stolz darauf sein, auch im Urlaub zur frühen Stunde unterwegs gewesen zu sein. 

4. Es werde Licht

Die Sonne scheint und Sie freuen sich über den wunderbaren Tag. Genießen Sie das und gönnen Sie Ihrer Kamera eine Pause. In der Mittagssonne ist das Licht viel zu hart, um ein gelungenes Foto zu schießen und Aufnahmen gegen das Licht sind grundsätzlich zum Scheitern verurteilt.

Einzige Ausnahme: Sie lieben abstrakte Kunst. Das Gegenlicht lässt alltägliche Objekte auf eine ganz besondere Weise ablichten. Aber passen Sie mit der direkten Sonne auf - zu viel Sonne schadet Ihnen und dem Sensor Ihrer Kamera. Verwendet Sie bei solchen Bilden am besten den Live-View-Bildschirm. Jetzt wäre auch die perfekte Zeit, Bilder vom Strand zu machen. Der Sand reflektiert und die Sonne ist grell. Mit dem richtigen Bearbeitungsfilter können so ganz künstlerische Aufnahmen entstehen. Falls Sie aber keine Avantgarde-Kunst, sondern tolle Erinnerungen an den Urlaub im Sinn haben, ist der Morgen oder der Nachmittag die bessere Zeit zum Fotografieren.  

 

5. Nachts sind alle Katzen grau – oder doch nicht?

Weit gefehlt! Nachtaufnahmen haben ihren ganz eigenen Zauber, der es wert ist, eingefangen zu werden. Benutzen Sie für Aufnahmen in der Dunkelheit aber unbedingt ein Stativ. Die längere Belichtungszeit, die Sie durch das fehlende Licht brauchen, halten Sie mit der Hand nicht so still durch. Damit Sie beeindruckende Lichtspiele einfangen, ist das Stativ ein Muss. Aber interessant sind dabei nicht nur die Autolichter einer Straße, sondern auch Motive vom Strand, bei denen eine andere Person mit einer Taschenlampe einen Schriftzug in die Luft schreibt. Wenn Sie Glück haben, sind - ähnlich wie am frühen Morgen – auch in der Nacht weniger Menschen unterwegs und Sie können sich vollkommen auf das Bild konzentrieren.

Nehmen Sie sich Zeit und probieren Sie verschiedene Varianten aus. Vielleicht gesellt sich auch ein Schmusetiger zu Ihnen wie auf unserem Bild, der gerne zum Urlaubsandenken wird. 

Fazit: Wenden Sie an, was für Sie passend ist!

Sie müssen nicht alle Tipps bei jedem Bild anwenden. Behalten Sie die Ratschläge im Hinterkopf und setzen Sie sie situativ ein. Mit Geduld und etwas Übung halten Sie schon bald Ihre schönsten Erinnerungen in Form von richtig professionellen Bildern fest und können sich zu Hause immer wieder Ihr Urlaubsgefühl zurückholen.

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Viel Spaß beim Fotografieren!