Meine persönlichen Highlights
Das grüne Herz Balis
Unsere Rundreise startete mit einem unvergesslichen Blick auf die endlosen Reisterrassen von Jatiluwih. Dieses satte Grün, das sich über die Hügel schmiegt, ist so typisch für Bali und doch immer wieder atemberaubend. Am Markt von Bedugul tauchten wir ein in die bunte Vielfalt exotischer Früchte – viele Gäste probierten zum ersten Mal frisch aufgeschnittene Drachenfrucht oder salzig-süße Schlangenfrucht.
Ein Gänsehautmoment erwartete uns am Ulun-Danu-Tempel, der mystisch am Bratan-See liegt.
Auf dem Weg nach Ubud konnten wir zudem die weltberühmten Reisterrassen von Tegallalang bestaunen. Die kunstvoll angelegten Stufen, eingebettet in das satte Grün des Hügellandes, sind ein typisches Motiv für Bali und boten unserer Gruppe unzählige Fotomöglichkeiten.
Heilige Quellen & der Zauber des Nordens
Heilige Quellen & der Zauber des Nordens
Ein Highlight für die Gruppe war der Besuch der heißen Quellen von Banjar. Gemeinsam nahmen einige ein wohltuendes Bad – bei 38°C sprudelt hier schwefelhaltiges Wasser aus kunstvoll verzierten Drachenmäulern. Entspannt und erfrischt ging es anschließend weiter zum buddhistischen Kloster Brahma Vihara Arama, wo wir inmitten tropischer Natur die größte Buddha-Statue Balis bestaunen konnten.

Ubud – das kulturelle Herz der Insel
Unsere Reise führte uns dann nach Ubud, das kreative Zentrum Balis. Unterwegs bot sich ein überwältigender Ausblick auf den Batur-Vulkan und den gleichnamigen See. Beim Mittagessen mit Panoramablick war die Kamera fast genauso beschäftigt wie wir selbst.
Ubud selbst war eine Mischung aus Spiritualität, Kultur und Natur. Besonders eindrücklich war die traditionelle Barong-Tanzvorführung in Batubulan – Masken, Trommeln und mystische Szenen, die uns einen Einblick in die balinesische Mythologie gaben.
In den Künstlerdörfern Celuk und Mas konnten wir hautnah erleben, wie Schmuck aus Gold und Silber sowie kunstvolle Holzschnitzereien in Handarbeit entstehen. Hier hatte man die perfekte Chance einige Souvenirs für die Familie und für sich selbst mitzunehmen. Auch besuchten wir den Tegenungan-Wasserfall mitten im Dschungel – ein Ort, der mit seinem satten Grün wie aus einem Bilderbuch wirkte.
Spiritualität & Tradition
Spiritualität & Tradition
Besonders beeindruckend war unser Besuch am heiligsten Tempel Balis, dem Besakih-Tempel am Fuße des Vulkans Agung. Die riesige Anlage wirkte wie eine Stadt aus Schreinen, Treppen und Opfergaben – überall dufteten Räucherstäbchen, Frauen in Sarongs trugen kunstvoll arrangierte Gaben.
Ein besonders lustiger Moment ergab sich im traditionellen Dorf Penglipuran. Kaum waren wir durch die malerischen Gassen unterwegs, wurden einige unserer Gäste – vor allem die mit blondem Haar – plötzlich von den Einheimischen nach Fotos gefragt. Zuerst etwas überrascht, haben sie dann mit einem Lächeln gerne zugestimmt. Für die Balinesen sind helle Haare und eine sehr helle Hautfarbe etwas Außergewöhnliches und sie sehen es als etwas Besonderes an, ein Erinnerungsfoto mit unseren Gästen zu machen. Dabei geht es weniger um Neugier im negativen Sinn, sondern vielmehr um Freude, Gastfreundschaft und auch ein bisschen Stolz, internationale Besucher in ihrem Dorf begrüßen zu dürfen. Für unsere Gruppe war es eine herzerwärmende Begegnung – und ein kleiner Moment, in dem man sich selbst fast wie ein Prominenter gefühlt hat.

Tempel, Affen & der Sonnenuntergang am Meer
Ein weiterer Höhepunkt war unser Ausflug nach Mengwi mit dem Taman-Ayun-Tempel und anschließend in den Affenwald von Alas Kedaton. Besonders die frechen Bewohner – die Makaken – sorgten für viel Gelächter in der Gruppe, als sie neugierig versuchten, an Sonnenbrillen und Wasserflaschen zu gelangen.
Am Abend erlebten wir eines der wohl bekanntesten Postkartenmotive Balis: den Tanah-Lot-Tempel. Auf einem Felsen im Meer thronend, umspült von den Wellen des Indischen Ozeans, bot er uns eine Kulisse, die viele von uns sprachlos machte. Ein stiller, magischer Moment, der lange in Erinnerung bleibt.
Uluwatu & der Kecak-Tanz
Uluwatu & der Kecak-Tanz
Unvergesslich war auch der Besuch des Uluwatu-Tempels, hoch oben auf einer Klippe, 100 Meter über dem Meer. Als die Sonne langsam im Ozean versank, begann die Kecak-Vorführung: Über 50 Tänzer stampften, riefen im Rhythmus „Cak-Cak-Cak“ und erzählten mit ihren Bewegungen Geschichten aus der hinduistischen Mythologie. Ein Schauspiel, das uns alle in seinen Bann zog.

Zeit zum Durchatmen
Nach so vielen Eindrücken hatten wir am Strandhotel schließlich Zeit, die Reise ausklingen zu lassen. Die Gäste genossen die Tage am Pool oder am Strand, unternahmen Spaziergänge durch kleine Cafés und Boutiquen oder ließen sich im Spa verwöhnen. Für viele war es genau die richtige Mischung: erst Abenteuer, dann Entspannung.
Gemeinschaft & Organisation
Was mir neben den Sehenswürdigkeiten besonders in Erinnerung geblieben ist, war die Gemeinschaft in unserer Gruppe. Ob beim Mittagessen in kleinen landestypischen Restaurants, beim Lachen über die Affen in Alas Kedaton oder beim Staunen am Tanah Lot – es entstanden viele schöne Gespräche und Begegnungen. Und das Beste: dank der perfekten Organisation konnten sich alle Gäste voll und ganz auf das Erleben konzentrieren, während wir uns um den Rest kümmerten.






























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Mein Fazit
Bali hat viele Gesichter – mystische Tempel, saftig grüne Reisterrassen, majestätische Vulkane und paradiesische Strände. Auf unserer 14-tägigen Rundreise im Mai haben wir sie alle gesehen – und doch blieb immer das Gefühl, noch viel mehr entdecken zu wollen.
Für mich persönlich war diese Reise eine der eindrucksvollsten, die ich begleiten durfte. Sie verbindet Kultur, Natur und Erholung auf perfekte Weise. Wer die „Insel der Götter“ intensiv und dennoch entspannt erleben möchte, dem kann ich diese Rundreise mit Leitner Reisen nur ans Herz legen.
Durchstöbern Sie unsere Fernziele nach Asien, wenn Sie weitere Flugreisen auf diesen Kontinent mit uns entdecken möchten!

