Zum Hauptinhalt springen
Unser Reiseblog
Umgebung Tanah Lot

28. August 2025 | Reisebericht | von Eva Garcia-Magro

Bali - die Insel der Götter

Es gibt Orte, die wecken sofort das Gefühl, etwas Besonderes betreten zu haben. Bali ist so ein Ort. Schon beim Aussteigen in Denpasar umfing uns die warme, tropische Luft – begleitet von einem freundlichen Lächeln, das die Menschen hier so einzigartig macht.

Im Mai 2025 durfte ich zwei Wochen lang als Reisebegleitung mit Leitner Reisen die „Insel der Götter“ gemeinsam mit unserer Gruppe erkunden. Eine Reise voller Tempel, Vulkane, Reisterrassen – und gleichzeitig voller entspannender Momente am Strand.

Meine persönlichen Highlights

Das grüne Herz Balis

Unsere Rundreise startete mit einem unvergesslichen Blick auf die endlosen Reisterrassen von Jatiluwih. Dieses satte Grün, das sich über die Hügel schmiegt, ist so typisch für Bali und doch immer wieder atemberaubend. Am Markt von Bedugul tauchten wir ein in die bunte Vielfalt exotischer Früchte – viele Gäste probierten zum ersten Mal frisch aufgeschnittene Drachenfrucht oder salzig-süße Schlangenfrucht.
Ein Gänsehautmoment erwartete uns am Ulun-Danu-Tempel, der mystisch am Bratan-See liegt.
Auf dem Weg nach Ubud konnten wir zudem die weltberühmten Reisterrassen von Tegallalang bestaunen. Die kunstvoll angelegten Stufen, eingebettet in das satte Grün des Hügellandes, sind ein typisches Motiv für Bali und boten unserer Gruppe unzählige Fotomöglichkeiten.

Heilige Quellen & der Zauber des Nordens

Heilige Quellen & der Zauber des Nordens

Ein Highlight für die Gruppe war der Besuch der heißen Quellen von Banjar. Gemeinsam nahmen einige ein wohltuendes Bad – bei 38°C sprudelt hier schwefelhaltiges Wasser aus kunstvoll verzierten Drachenmäulern. Entspannt und erfrischt ging es anschließend weiter zum buddhistischen Kloster Brahma Vihara Arama, wo wir inmitten tropischer Natur die größte Buddha-Statue Balis bestaunen konnten.

Heisse Banjar Quellen

Ubud – das kulturelle Herz der Insel

Unsere Reise führte uns dann nach Ubud, das kreative Zentrum Balis. Unterwegs bot sich ein überwältigender Ausblick auf den Batur-Vulkan und den gleichnamigen See. Beim Mittagessen mit Panoramablick war die Kamera fast genauso beschäftigt wie wir selbst.
Ubud selbst war eine Mischung aus Spiritualität, Kultur und Natur. Besonders eindrücklich war die traditionelle Barong-Tanzvorführung in Batubulan – Masken, Trommeln und mystische Szenen, die uns einen Einblick in die balinesische Mythologie gaben.
In den Künstlerdörfern Celuk und Mas konnten wir hautnah erleben, wie Schmuck aus Gold und Silber sowie kunstvolle Holzschnitzereien in Handarbeit entstehen. Hier hatte man die perfekte Chance einige Souvenirs für die Familie und für sich selbst mitzunehmen. Auch besuchten wir den Tegenungan-Wasserfall mitten im Dschungel – ein Ort, der mit seinem satten Grün wie aus einem Bilderbuch wirkte.

Spiritualität & Tradition

Spiritualität & Tradition

Besonders beeindruckend war unser Besuch am heiligsten Tempel Balis, dem Besakih-Tempel am Fuße des Vulkans Agung. Die riesige Anlage wirkte wie eine Stadt aus Schreinen, Treppen und Opfergaben – überall dufteten Räucherstäbchen, Frauen in Sarongs trugen kunstvoll arrangierte Gaben.
Ein besonders lustiger Moment ergab sich im traditionellen Dorf Penglipuran. Kaum waren wir durch die malerischen Gassen unterwegs, wurden einige unserer Gäste – vor allem die mit blondem Haar – plötzlich von den Einheimischen nach Fotos gefragt. Zuerst etwas überrascht, haben sie dann mit einem Lächeln gerne zugestimmt. Für die Balinesen sind helle Haare und eine sehr helle Hautfarbe etwas Außergewöhnliches und sie sehen es als etwas Besonderes an, ein Erinnerungsfoto mit unseren Gästen zu machen. Dabei geht es weniger um Neugier im negativen Sinn, sondern vielmehr um Freude, Gastfreundschaft und auch ein bisschen Stolz, internationale Besucher in ihrem Dorf begrüßen zu dürfen. Für unsere Gruppe war es eine herzerwärmende Begegnung – und ein kleiner Moment, in dem man sich selbst fast wie ein Prominenter gefühlt hat.

Besakih Tempel

Tempel, Affen & der Sonnenuntergang am Meer

Ein weiterer Höhepunkt war unser Ausflug nach Mengwi mit dem Taman-Ayun-Tempel und anschließend in den Affenwald von Alas Kedaton. Besonders die frechen Bewohner – die Makaken – sorgten für viel Gelächter in der Gruppe, als sie neugierig versuchten, an Sonnenbrillen und Wasserflaschen zu gelangen.
Am Abend erlebten wir eines der wohl bekanntesten Postkartenmotive Balis: den Tanah-Lot-Tempel. Auf einem Felsen im Meer thronend, umspült von den Wellen des Indischen Ozeans, bot er uns eine Kulisse, die viele von uns sprachlos machte. Ein stiller, magischer Moment, der lange in Erinnerung bleibt.

Uluwatu & der Kecak-Tanz

Uluwatu & der Kecak-Tanz

Unvergesslich war auch der Besuch des Uluwatu-Tempels, hoch oben auf einer Klippe, 100 Meter über dem Meer. Als die Sonne langsam im Ozean versank, begann die Kecak-Vorführung: Über 50 Tänzer stampften, riefen im Rhythmus „Cak-Cak-Cak“ und erzählten mit ihren Bewegungen Geschichten aus der hinduistischen Mythologie. Ein Schauspiel, das uns alle in seinen Bann zog.

Kecak Tanz

Zeit zum Durchatmen

Nach so vielen Eindrücken hatten wir am Strandhotel schließlich Zeit, die Reise ausklingen zu lassen. Die Gäste genossen die Tage am Pool oder am Strand, unternahmen Spaziergänge durch kleine Cafés und Boutiquen oder ließen sich im Spa verwöhnen. Für viele war es genau die richtige Mischung: erst Abenteuer, dann Entspannung.

Gemeinschaft & Organisation

Was mir neben den Sehenswürdigkeiten besonders in Erinnerung geblieben ist, war die Gemeinschaft in unserer Gruppe. Ob beim Mittagessen in kleinen landestypischen Restaurants, beim Lachen über die Affen in Alas Kedaton oder beim Staunen am Tanah Lot – es entstanden viele schöne Gespräche und Begegnungen. Und das Beste: dank der perfekten Organisation konnten sich alle Gäste voll und ganz auf das Erleben konzentrieren, während wir uns um den Rest kümmerten.

1 / 26

Mein Fazit

Bali hat viele Gesichter – mystische Tempel, saftig grüne Reisterrassen, majestätische Vulkane und paradiesische Strände. Auf unserer 14-tägigen Rundreise im Mai haben wir sie alle gesehen – und doch blieb immer das Gefühl, noch viel mehr entdecken zu wollen.

Für mich persönlich war diese Reise eine der eindrucksvollsten, die ich begleiten durfte. Sie verbindet Kultur, Natur und Erholung auf perfekte Weise. Wer die „Insel der Götter“ intensiv und dennoch entspannt erleben möchte, dem kann ich diese Rundreise mit Leitner Reisen nur ans Herz legen.

Durchstöbern Sie unsere Fernziele nach Asien, wenn Sie weitere Flugreisen auf diesen Kontinent mit uns entdecken möchten!

Entdecken Sie unsere Java & Bali-Reise:

Zur Autorin
Eva Garcia-Magro
Eva Garcia-Magro

Ich bin Anfang 2023 als duale Studentin bei Leitner Reisen gestartet und begleite regelmäßig unsere Reisen. So habe ich die Möglichkeit, die Welt aus erster Hand zu entdecken – gemeinsam mit unseren Gästen. Besonders wichtig ist es mir, diese persönlichen Eindrücke zu teilen und dadurch Lust aufs Reisen zu machen.