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Unser Reiseblog
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25. Juli 2026 | Reisebericht | von Patric Truxa

Panama & Costa Rica: Reisebericht einer 12-tägigen Rundreise im März 2026

Unsere Route führte von Panama-Stadt und dem Panamakanal über San José, Sarapiquí, Tortuguero, La Fortuna und Monteverde bis nach Santa Clara an der Pazifikküste Panamas.

Zwölf Tage, zwei Länder, unzählige Eindrücke: Als unsere Reisegruppe im März 2026 nach Panama und Costa Rica reiste, waren wir voller Erwartungen: tropische Regenwälder, rauchende Vulkane, ein Jahrhundertbauwerk mitten im Dschungel und die entspannte Gelassenheit der Karibik. Am Ende der Reise waren wir uns einig: Mittelamerika hat uns mit seiner Vielfalt regelrecht überrascht. Hier nehme ich Sie mit auf unsere Route durch Panama und Costa Rica, Tag für Tag.

Tag 1 – Erste Schritte in der Neuen Welt in Panama-Stadt

Schon am Flughafen Frankfurt lag an diesem Morgen eine besondere Stimmung in der Luft. Die einen freuten sich auf spektakuläre Landschaften, andere konnten es kaum erwarten, endlich Faultiere, Aras und Co. in freier Wildbahn zu entdecken. Gegen 10:30 Uhr hob unser Direktflug mit Condor Richtung Panama-Stadt ab – ruhig, entspannt, mit gutem Essen und aufmerksamem Service, bis hin zur butterweichen Landung gegen 17 Uhr Ortszeit. Am Flughafen wartete bereits unser Guide Carlos auf uns und brachte uns zum Victoria Hotel & Suites. Großzügige Zimmer, eine zentrale Lage für einen ersten kleinen Abendspaziergang, und am Abend ein Büffet mit landestypischer Küche: Die gebratenen Kochbananen waren für mich echtes Neuland – aber ausgesprochen lecker.

Tag 2 – Panama-Stadt: Zwischen Wolkenkratzern und Kolonialcharme

Tag 2 – Panama-Stadt: Zwischen Wolkenkratzern und Kolonialcharme

Panama-Stadt zeigte sich am zweiten Tag von seiner ganzen Vielfalt. Über den Amador Causeway ging es mit Blick auf Skyline und Pazifik weiter zur Isla Flamenco, wo sich zu unserer großen Freude sogar ein Faultier in den Bäumen zeigte, bevor wir durch die farbenfrohen Gassen der Altstadt Casco Viejo, dem historischen Zentrum von Panama-Stadt, schlenderten. Ein Abstecher in eine kleine Schokoladenmanufaktur mit Verkostung und der Besuch bei einem traditionellen Hutmacher rundeten den Vormittag ab. Mittags blieb Zeit, in einem der vielen authentischen Restaurants der Stadt die panamaische Küche zu probieren, bevor es zu den berühmten Miraflores-Schleusen ging: Ein 3D-Film erzählte die Geschichte des Panamakanals, ehe wir von der Besuchertribüne aus live erlebten, wie zwei riesige Containerschiffe durch die Schleusenkammern glitten – ein Anblick, der uns alle für einen Moment verstummen ließ. Den Tag ließen wir bei einem gemeinsamen Abendessen mit Guide Carlos auf der Isla Flamenco ausklingen.

Tag 3 – Costa Rica ruft: Weiterreise nach San José

Weiter ging unsere Reise nach San José. Am Flughafen erwartete uns Guide Armin, ein gebürtiger Österreicher, der seit vielen Jahren in Costa Rica lebt und schon auf der Fahrt zum Hotel mit spürbarer Begeisterung von seiner neuen Heimat erzählte. Der Nachmittag gehörte uns: Die meisten nutzten die freie Zeit für eine erste entspannte Auszeit am Pool des KC Hotel San José, um für die kommenden Tage Kraft zu tanken.

Tag 4 – San José und Sarapiquí: Kultur am Morgen, Dschungel am Abend

Tag 4 – San José und Sarapiquí: Kultur am Morgen, Dschungel am Abend

San José zeigte uns am Vormittag sein historisches Gesicht: Im prachtvollen Nationaltheater wurde die Geschichte lebendig, anschließend ging es vorbei am quirligen Zentralmarkt, historischen Plätzen und dem Nationalmuseum. Nach etwas freier Zeit tauschten wir das Stadtleben gegen puren Dschungel: In Sarapiquí wartete mit dem El Bambu Hotel eine echte Perle im Öko-Lodge-Stil auf uns, eingebettet zwischen dem Ortszentrum und einem eigenen kleinen Stück Regenwald. Schon beim Ankommen hörten wir die ersten exotischen Vogelrufe direkt vor der Zimmertür.

Tag 5 – Tortuguero-Nationalpark: Auf Tierbeobachtung im Kanal-Labyrinth

Tag 5 – Tortuguero-Nationalpark: Auf Tierbeobachtung im Kanal-Labyrinth

Früh am Morgen brachen wir zum Tortuguero-Nationalpark auf, dem Höhepunkt für alle Naturliebhaber in der Gruppe. Per Boot glitten wir durch ein verzweigtes Netz aus Kanälen, immer mit offenen Augen für die Tierwelt am Ufer: Reiher, Kaimane, Brüllaffen und sogar Krokodile ließen sich blicken, und mit etwas Geduld entdeckten wir sogar einen gut getarnten Tukan hoch oben im Blätterdach – ein echtes Highlight für die ganze Gruppe. Nur die bunten Aras zeigten sich an diesem Tag nicht, was direkt Vorfreude auf einen erneuten Besuch weckte. Im gleichnamigen Dorf Tortuguero ließen wir es bei einem landestypischen Mittagessen und einem Bummel durch die kleinen Cafés und Bars gemütlich angehen, bevor es zurück nach Sarapiquí ging.

Tag 6 – Süß und deftig: ein Tag für die Sinne in Sarapiquí und La Fortuna

Tag 6 – Süß und deftig: ein Tag für die Sinne in Sarapiquí und La Fortuna

Dieser Tag hielt einen besonderen Genuss für uns bereit.
Auf der nachhaltigen Palmitour-Farm erfuhren wir, wie viel Arbeit tatsächlich in einem Palmherz steckt, von der Ernte bis auf den Teller – und durften es sogar roh probieren, was uns positiv überraschte. Ein köstliches, gemeinsames Mittagessen mit den herzlichen Gastgebern rundete den Besuch ab. Am Nachmittag ging es weiter zur Schokoladentour in La Tirimbina mitten im Regenwald: Bei einer interaktiven Führung stellten wir jeden Produktionsschritt von der Kakaobohne bis zur fertigen Schokolade selbst nach – und die Verkostung am Ende hatten wir uns wirklich verdient. Danach führte uns die Fahrt weiter nach La Fortuna, direkt an den Fuß des imposanten Vulkans Arenal, der uns schon von Weitem beeindruckte.

Tag 7 – Vulkan Arenal: Über den Wolken der Hängebrücken

Tag 7 – Vulkan Arenal: Über den Wolken der Hängebrücken

Am nächsten Morgen erkundeten wir das Arenal-Naturreservat auf einem rund drei Kilometer langen Rundweg mit teils spektakulären Hängebrücken. Die tropische Luftfeuchtigkeit forderte uns durchaus etwas ab, doch die Ausblicke und die gut angelegten Wanderpfade entschädigten für jeden Schweißtropfen. Am späten Nachmittag ließen wir den Tag in den Thermalquellen von Ecotermales La Fortuna ausklingen: warme, herrlich angelegte Pools inmitten üppiger Vegetation, aufmerksamer Poolservice und angenehme Ruhe – für mich einer der schönsten Momente der ganzen Reise. Ein großzügiges, sehr schmackhaftes Büffet vor Ort rundete den Tag stimmungsvoll ab.

Tag 8 – Auf der Suche nach dem scheuen Quetzal

Tag 8 – Auf der Suche nach dem scheuen Quetzal

Eine längere, aber landschaftlich reizvolle Fahrt brachte uns nach Monteverde in den geheimnisvollen Nebelwald. Zwischen jahrhundertealten Bäumen hielten wir gespannt Ausschau nach dem berühmten Quetzal, dessen leuchtendes Gefieder ihn zu einem der begehrtesten Vogelbeobachtungen Mittelamerikas macht. Die Suche zog sich – und wurde am Ende umso mehr belohnt: Gut getarnt, aber gut sichtbar, zeigte sich der prachtvolle Vogel der ganzen Gruppe. Nach einem Mittagessen ging es auf gleichem Weg zurück nach Arenal.

Tag 9 – Zurück ans Meer in Panama

Tag 9 – Zurück ans Meer in Panama

In aller Frühe machten wir uns auf den Weg zum Flughafen San José, vorbei an den noch stillen, aber wunderschönen Landschaften des costa-ricanischen Hochlands. Der Flug brachte uns zurück nach Panama-Stadt, wo uns unsere Transferbegleiterin herzlich empfing und auf der Fahrt weitere spannende Geschichten über ihr Heimatland erzählte.
Am Nachmittag erreichten wir schließlich das Gran Evenia Bijao Resort in Santa Clara, an der Pazifikküste Panamas, unser Domizil für die letzten Tage. Ausstattung, Service und Verpflegung übertrafen die eigene Kategorie deutlich – ein gelungener Auftakt für den entspannten Ausklang unserer Reise.

Tag 10 – Nichts tun mit Meerblick in Santa Clara

Tag 10 – Nichts tun mit Meerblick in Santa Clara

Der zehnte Tag gehörte ganz uns selbst. Bei bestem Wetter luden die weitläufige Poolanlage, erfrischende Drinks an der Bar und die Lage direkt am Meer zum Nichtstun ein – für mich der perfekte Tag, um die vielen Eindrücke der vergangenen Tage in Ruhe Revue passieren zu lassen.

Tag 11 & 12 – Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge

Am Mittag des elften Tages brachte uns Fahrer Juan freundlich zum Flughafen. Mit Condor ging es über Nacht zurück nach Frankfurt – und auch dieser Flug überzeugte von der ersten bis zur letzten Minute. Am nächsten Morgen hieß es in Frankfurt Abschied nehmen: von einer wunderbaren Reisegruppe, die mit unzähligen Erinnerungen und Erlebnissen die Heimreise antrat. Ein bisschen wehmütig war ich schon, als ich den Gästen zum letzten Mal nachwinkte.

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Fazit

Zwölf erlebnisreiche Tage, einige Kilometer auf abwechslungsreichen Straßen und noch viel mehr bleibende Eindrücke von Land, Natur und Menschen: Diese Rundreise durch Panama und Costa Rica hat mir wieder einmal gezeigt, wie vielseitig Mittelamerika sein kann. Besonders gelungen ist die Kombination aus Panama-Stadt und Panamakanal, den Naturerlebnissen im Tortuguero-Nationalpark, am Vulkan Arenal und im Nebelwald von Monteverde sowie den erholsamen Tagen am Pazifik. Für alle, die tropische Natur, kleine Abenteuer und herzliche Gastfreundschaft schätzen, ist diese Reise eine echte Bereicherung – und ich freue mich schon darauf, sie ein weiteres Mal begleiten zu dürfen.

Das Panama & Costa Rica Abenteuer wartet auf Sie

Zum Autor
Patric Truxa
Patric Truxa

Patric ist seit 2017 Teil von Leitner Reisen. Seine berufliche Laufbahn führte durch unterschiedliche Unternehmensbereiche. Heute verantwortet er den Bereich Bus Operations mit Disposition und Reiseabwicklung. Gemeinsam mit seinem Team sorgt er für einen reibungslosen Ablauf unserer Reisen und eine optimale Betreuung der Busunternehmer. Reisen ist seine große Leidenschaft. Besonders begeistert ihn die Vielfalt neuer Reiseziele, wobei Thailand, Kanada und die USA zu seinen Favoriten zählen. Seine persönliche Reiseerfahrung bringt er täglich in seine Arbeit ein.