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Unser Reiseblog
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03. Juli 2026 | Reisebericht | von Sylvia Schmidt

Schnupperflusskreuzfahrt auf dem Rhein

Meine erste Flusskreuzfahrt – und dann gleich auf dem romantischen Rhein: Ich war gespannt, wie sich das Reisen auf dem Wasser anfühlen würde.

Schon beim Einschiffen auf die MS River Diamond bekam ich einen Eindruck, wie angenehm diese Art des Reisens ist. Kein tägliches Kofferpacken, kurze Wege an Bord, schöne Ausblicke vom Sonnendeck und jeden Tag neue Orte entlang des Rheins.

Tag 1

Anreise & Einschiffung

Tag 1: Anreise & Einschiffung

Unsere Flusskreuzfahrt begann in Nierstein. Die Busse, die alle Gäste bequem zu unserem Einschiffungsort brachten, erreichten die MS River Diamond ab 16 Uhr. Während der Check-In in Ruhe erfolgte, kümmerte sich die Crew bereits um das Gepäck und brachte die Koffer auf die Kabinen. In der Lounge warteten bereits Kaffee und ein kleiner Snack – so konnte unser Aufenthalt an Bord ganz entspannt beginnen.

Im Anschluss blieb ausreichend Zeit unser „schwimmendes Hotel“ zu erkunden, erste Eindrücke zu sammeln und den Blick auf den Rhein zu genießen. Auch Thomas Richter, unsere Bordreiseleitung, begrüßte uns herzlich und stimmte auf die kommenden, gemeinsamen Reisetage ein.

Um 18:30 Uhr folgte die offizielle Begrüßung durch den Kapitän Zoltan Domonkos und den Hotelmanager Gabriel Pacuraru, die uns auch die Leitungen der einzelnen Abteilungen vorstellten. Sebastian Dietl, Leitung der Marketing-Abteilung bei Leitner Reisen und Silvia Erhard von GOLDNER richteten ebenfalls einige Willkommensworte an alle.

Die Firma GOLDNER, Partner von Leitner Reisen und Versandhaus für Damenmode, war anlässlich ihres 100-jährigen Firmenjubiläums ebenfalls mit an Bord. Sie haben diese Reise mit drei Models, Fotografin und Visagistin unternommen, um während der herrlichen Reise ihre neue Kollektion zu fotografieren. Dies gab uns die Möglichkeit einmal „hinter die Kulissen“ eines Fotoshootings zuschauen.

Am Abend hieß es zum ersten Mal „Leinen los“ und die MS River Diamond nahm Kurs auf St. Goar, während wir ein feines 4-Gang-Menü genossen. Den ersten Reisetag ließen einige gemütlich auf der Lido Terrasse und auf dem Sonnendeck ausklingen. Der Fahrtwind milderte die hochsommerliche Temperatur ein wenig. Andere genossen den Abend in der klimatisierten Lounge, begleitet von musikalischer Untermalung.
Für alle Fußballfans gab es ab 22 Uhr zudem die Möglichkeit, das WM-Spiel Deutschland gegen Ecuador gemeinsam in der Lounge über Beamer auf großer Leinwand zu verfolgen – ein geselliger Abschluss eines gelungenen Auftakts an Bord.

Tag 2

St. Goar, Loreley Plateau, Koblenz

Tag 2: St. Goar, Loreley Plateau, Koblenz

Am nächsten Morgen startete bereits um 8 Uhr der optionale Ausflug auf das Loreley-Plateau. Zunächst setzten unsere Busse mit der Autofähre auf die andere Rheinseite nach St. Goarshausen über, da es im Oberen Mittelrheintal wenige Brücken gibt. Seit 2002 gehört es zum UNECSO-Welterbe.

Begleitet wurde unser Bus von Reiseleitung Ute, die uns mit viel Herzblut, großem Wissen und einer guten Portion Humor durch den Vormittag führte. Sie erzählte uns von der berühmten Sage der Lorely, die bis heute eng mit dem Felsen und dem Mittelrheintal verbunden ist. Auf dem Loreley-Plateau angekommen, tauchten wir bei einem rund einstündigen Rundgang in den Mythos dieses weltbekannten Ortes ein und genossen die herrlichen Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Im angrenzenden Besucherzentrum blieb anschließend noch Zeit, mehr über die Loreley und das Mittelrheintal zu erfahren. Danach ging es mit der Fähre wieder zurück auf die andere Rheinseite.

Mittags legte die MS River Diamond wieder ab. Von St. Goar aus führte die Fahrt weiter in Richtung Koblenz. Wir konnten wieder die Landschaft an uns vorbeiziehen sehen. Besonders eindrucksvoll war die Einfahrt auf die Mosel, unter der Seilbahn hindurch und vorbei an der Festung Ehrenbreitstein und am berühmten Deutschen Eck, wo Rhein und Mosel zusammenfließen.

In Koblenz angekommen, erwartete uns am Nachmittag eine Stadtführung. Die Reiseleitungen teilten sich auf und boten aufgrund der hohen Temperaturen die Möglichkeit einer kürzeren Altstadtführung und einer längeren Führung mit Deutschem Eck an.
Wir unternahmen mit unserer Reiseleitung Klaus, die längere, etwa 2-stündige Führung. Sehr zu unserer Freude erklärte er uns unterwegs möglichst vieles im Schatten und brachte uns mit viel Wissenswertem, Leidenschaft und Humor die Residenzstadt näher. So wurde die Stadtführung trotz der sommerlichen Temperaturen zu einem kurzweiligen und interessanten Erlebnis.
Koblenz zählt zu den ältesten Städten Deutschlands und verbindet Geschichte, Rhein- und Moselromantik auf besonders eindrucksvolle Weise. Wir sahen unter anderem das imposante Kaiser-Wilhelm-Denkmal und erfuhren, dass das Deutsche Eck ursprünglich kleiner war. Wir bestaunten die Basilika Sankt Kastor und die Liebfrauenkirche und auch die Altstadt mit ihren kleinen Gassen und versteckten Hinterhöfen zeigte sich von ihrer besonders charmanten Seite.

Um 19 Uhr trafen sich alle Gäste wieder zum gemeinsamen Abendessen an Bord. Danach blieb Zeit, den Tag gemütlich ausklingen zu lassen, während die MS River Diamond über Nacht im Hafen von Koblenz lag.

Tag 3

Panoramafahrt Oberes Mittelrheintal & Rüdesheim

Tag 3: Panoramafahrt Oberes Mittelrheintal & Rüdesheim

Ein weiterer Höhepunkt der Reise folgte am dritten Tag: die Passage durch das Obere Mittelrheintal. Schon am Morgen legten wir ab und genossen vom Schiff aus die vorbeiziehende Flusslandschaft. Während der Panoramaschifffahrt erhielten wir über die Bord-Sprechanlage viele interessante Erläuterungen von unserer Bordreiseleitung Thomas. Er machte auf sehenswerte Orte, Burgen, Schlösser und Festungen entlang des Rheins aufmerksam und begleitete die Fahrt mit spannenden Informationen.

So konnten alle Gäste die Erklärungen bequem dort verfolgen, wo sie den Rheinblick gerade genossen: auf der Lido-Terrasse, auf dem Sonnendeck oder in der Lounge. Besonders eindrucksvoll war die Fahrt durch die sagenumwobene Loreley-Passage. Wir sahen hinauf zu dem Plateau, auf dem wir am Vortag standen und den Schilderungen zur Loreley-Sage lauschten und erinnerten uns an die Erklärungen unserer Reiseleitung Ute zu dem wichtigen Ampelsystem, dass die Durchfahrt für die Schiffe regelt - ein Moment, der die Rheinreise unvergesslich machte.

Am frühen Nachmittag erreichten wir Rüdesheim. Die kleine, aber weltbekannte Weinstadt konnten wir bei einer Rundfahrt mit dem Winzerexpress entdecken, die optional buchbar war. Danach blieb noch genügend Zeit für eigene Erkundungen: ein Spaziergang entlang der Uferpromenade, ein Bummel durch die berühmte Drosselgasse oder eine gemütliche Einkehr in eine der zahlreichen Weinstuben.

Am Abend folgte ein besonders schöner Abschluss des Tages. Der Kapitän und Bordreiseleitung Thomas verabschiedeten die Gäste offiziell und blickten gemeinsam auf die erlebnisreichen Tage an Bord zurück. Anschließend wurde ein festliches 6-Gänge-Gala-Dinner serviert. Während des Abendessens wurden noch einmal alle Crewmitglieder vorgestellt – auch die vielen „guten Geister hinter den Kulissen“, die mit ihrem Einsatz wesentlich dazu beitrugen, dass wir uns an Bord rundum wohlfühlten.

Tag 4

Ausschiffung & Heimreise

Tag 4: Ausschiffung & Heimreise

An unserem letzten Reisetag hieß es in aller Frühe noch einmal „Leinen los“. Während die meisten noch schliefen, nahm die MS River Diamond Kurs auf Mainz, das wir am Morgen erreichten. Nach dem Frühstück erfolgte die Ausschiffung und die Crew brachte alle Koffer zu den Bussen. Mit vielen schönen Eindrücken, der romantischen Rheinmomente und erlebnisreichen Tage an Bord, traten wir anschließend die Heimreise an.

Mein Fazit

Meine erste, aber sicher nicht letzte Flusskreuzfahrt!

Diese Art des Reisens hat einen neuen Fan hinzugewonnen. Der Wettergott meinte es zwar etwas zu gut mit uns und bescherte uns Sonnenschein bei Temperaturen zwischen 36 und 39 Grad. Das hat meine Freude an dieser Reise aber nicht geschmälert.
Besonders beeindruckt hat mich wie angenehm und entschleunigend eine Flusskreuzfahrt ist. Während unser „schwimmendes Hotel“ zur nächsten Stadt fuhr, zog gemächlich die herrliche Landschaft an uns vorbei und bot uns immer wieder tolle Ausblicke. Die entspannte Atmosphäre an Bord, die herzliche Crew und die vielen kleinen Momente haben diese Reise so besonders gemacht.

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Zur Autorin
Sylvia Schmidt
Sylvia Schmidt

Seit 2010 gehört Sylvia zum Team von Leitner Reisen. Ihre Leidenschaft für die Welt der Reisen begleitet sie jedoch schon viel länger: Bereits 1998 fand sie mit ihrer Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau den Weg in die Touristik und sammelte seitdem vielseitige Erfahrungen in der Branche. Bei Leitner Reisen begann sie in der Produktabteilung, wo sie die Reisen, Ziele und Abläufe aus erster Hand kennenlernte. Dieses Wissen nutzt sie heute im Marketing, um die Angebote mit viel Gespür für Trends und Details zum Leben zu erwecken - im Katalog genauso wie auf der Website. Reisen sind für sie mehr als nur ein Beruf: Sie liebt es, neue Orte zu entdecken und andere mit ihrer Begeisterung anzustecken. Besonders fasziniert haben sie Madeira, die Seychellen und Südtirol – Regionen, die sie mit ihrer landschaftlichen Schönheit und kulturellen Vielfalt immer wieder inspirieren.