1. Tag – Anreise nach Paris und Einschiffung
1. Tag – Anreise nach Paris und Einschiffung
Nach einer gemütlichen Busfahrt nach Paris durften wir gegen 15 Uhr auf unser Flusskreuzfahrtschiff MS Monarch Countess einschiffen. Nachdem wir in Ruhe die Kabinen bezogen hatten, ging es auch bereits am frühen Abend los in Richtung Les Andelys. Damit begann unsere Flusskreuzfahrt auf der Seine. Mein erstes besonderes Highlight stand direkt an: Wir legten ab und hatten wenig später einen wunderbaren Blick auf den Eiffelturm. Er zeigte sich von der Seine aus als besonders fotogen und so legte ich erst mal eine Fotosession ein. Es war toll, Paris aus dieser ganz anderen Perspektive erleben zu können.
Nach einem ersten langen und ereignisreichen Tag wurden wir dann beim Abendessen mit tollen kulinarischen Leckerbissen verwöhnt.

2. Tag – Les Andelys, Château Gaillard und Gisors
2. Tag – Les Andelys, Château Gaillard und Gisors
Am Morgen erreichten wir Les Andelys, eines der hübschesten Dörfer im Tal der Seine. Nach dem Frühstück begann unser Rundgang durch den Ort. Sehr gut gefiel mir die malerische Lage direkt am Fluss mit den typisch normannischen Häusern und dem hoch über der Seine thronenden Château Gaillard von Richard Löwenherz. Dieser Anblick ist mir besonders in Erinnerung geblieben.
Anschließend ging es mit dem Bus weiter zu unserem Ausflug unter dem Motto „Les Andelys, Château Gaillard & Gisors“. Dabei besuchten wir die beeindruckende Festungsruine Château Gaillard sowie die Kirche Saint-Gervais-et-Saint-Protais in Gisors. Nach so vielen neuen Eindrücken freuten wir uns auf das Mittagessen an Bord.
Den Nachmittag konnten wir entspannt gestalten, bevor es gegen 16 Uhr hieß: „Leinen los!“. Unser nächstes Ziel war Rouen. Ich genoss auf dem Sonnendeck die wunderschönen Ausblicke auf die Seine, bevor wir abends in unserem Zielhafen ankerten.

3. Tag – Historisches Rouen
3. Tag – Historisches Rouen
Nach dem Frühstück startete die geführte Stadtbesichtigung durch Rouen. Wir besuchten unter anderem den Pestfriedhof Saint-Maclou und die beeindruckende Kathedrale Notre-Dame. Anschießend blieb noch Zeit, die Stadt selbst zu erkunden. Am besten hat mir die historische Altstadt mit den zahlreichen Fachwerkhäusern und den kleinen Gassen, durch die man wunderbar schlendern konnte, gefallen. Nach dem Mittagessen und einem gemütlichen Nachmittag nahm unser Schiff Kurs auf Le Havre. Ein Erlebnis war die Fahrt durch den Canal de Tancarville, ein rund 25 km lange Wasserstraße, die Le Havre mit der Seine bei Tancarville verbindet.

4. Tag – Le Havre und die Steilküste von Étretat
4. Tag – Le Havre und die Steilküste von Étretat
Am Morgen erreichten wir Le Havre, die größte Stadt der Normandie. Anschließend ging es per Bus zum Seebad Étretat an der Alabasterküste. Spektakuläre, weiße Kreidefelsen und imposante Felsentore prägen hier das Landschaftsbild. Ich war von diesem Anblick fasziniert.
Nach dem Mittagessen an Bord stand noch eine Stadtführung durch Le Havre auf dem Programm, einer Stadt, die direkt am Meer liegt. Sehr interessant fand ich die Kombination aus moderner Architektur und einer Innenstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

5. Tag – Honfleur und die Welt des Calvados
5. Tag – Honfleur und die Welt des Calvados
Am Morgen ging es per Bus ins Hafenstädtchen Honfleur, das an der Mündung der Seine zum Ärmelkanal liegt. Ein charmanter Ort mit seinem malerischen und historischen Hafenbecken. Im Wasser spiegeln sich die schmalen und bunten Fachwerkhäuser. Besonders gut gefiel mir das typische französische Flair des Ortes.
Am Nachmittag erwartete uns ein spannendes Erlebnis: ein Ausflug in die Calvados-Erlebniswelt. Dort erfuhren wir bei einer Multimediashow viel Wissenswertes über die Herstellung des berühmten französischen Apfelbranntweins und durften natürlich auch eine Kostprobe genießen. Für mich war es war definitiv ein außergewöhnliches Erlebnis. Ich finde es immer spannend, die Kulinarik des Landes nicht nur zu probieren, sondern auch mehr über die Produkte und ihre Herstellung zu erfahren.
Am frühen Abend setzte das Schiff seine Reise fort und wir nahmen Kurs auf Vernon.

6. Tag – Vernon und Monets Gärten in Giverny
6. Tag – Vernon und Monets Gärten in Giverny
Nach dem Frühstück blieb Zeit, Vernon selbst zu erkunden. Die Stadt liegt im äußersten Südosten der Normandie und ist bekannt für die reiche Geschichte und im wahrsten Sinne des Wortes malerische Umgebung. Kein Wunder, denn ganz in der Nähe, in Giverny, befindet sich das ehemalige Haus des berühmten Künstler Claude Monet. Wir besuchten das Haus und die wunderschönen Gärten, die ihn zu vielen seiner bekannten Gemälde inspirierten.
Am frühen Abend hieß es noch einmal „Leinen los!“ und wir schipperten in Richtung Paris. Der Abend hielt noch ein absolutes Natur-Highlight bereit: die Sonnenfinsternis, gefolgt von einem wunderschönen Sonnenuntergang.

7. Tag – Ein letzter Tag in Paris
7. Tag – Ein letzter Tag in Paris
Am Morgen erreichten wir wieder Paris und starteten anschließend zu einer Stadtrundfahrt durch die französische Hauptstadt. Dabei kamen wir an vielen bekannten Sehenswürdigkeiten vorbei, darunter die Champs-Élysées, der Eiffelturm und den Place de la Concorde. Ich sammelte wunderschöne Eindrücke und Erinnerungen in der „Stadt der Liebe“.
Nach einem Nachmittag, der frei gestaltet werden konnte, gab es zum Abschluss noch das festliche Gala-Dinner. Kulinarisch hat es unsere Vorstellungen noch einmal übertroffen. Zudem bot der Abend einen schönen Rahmen, um auf die vielen gemeinsamen Erlebnisse der vergangenen Tage zurückzublicken.

8. Tag – Abschied von Paris und Heimreise
Nun hieß es endgültig Abschied nehmen. Bereits am frühen Morgen stellten wir die Koffer vor die Kabine, die dann direkt von der Crew in den Bus geladen wurden. Viele unserer Gäste schätzen diesen Service sehr.
Nach dem Frühstück machten wir uns dann wieder auf den Weg Richtung Heimat. Hinter uns lagen acht wunderschöne und abwechslungsreiche Tage mit vielen besonderen Erlebnissen, beeindruckenden Städten, interessanten Ausflügen und unvergesslichen Momenten an Bord.
Eine wunderschöne Flusskreuzfahrt entlang der Seine war zu Ende – doch die Erinnerungen an Paris, Rouen, Le Havre, Honfleur, Giverny und all die vielen besonderen Momente an Bord werden uns sicher noch lange begleiten.


















































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Fazit
Die Flusskreuzfahrt auf der Seine hat mir aufs Neue gezeigt, wie abwechslungsreich diese Reiseform sein kann. Innerhalb weniger Tage erlebten wir die Metropole Paris, historische Städte, charmante Orte der Normandie und beeindruckende Landschaften entlang des Flusses und der französischen Küste.
Unvergesslich sind für mich die Kreidefelsen von Étretat, das französische Flair in Honfleur, die Gärten Claude Monets in Giverny und natürlich Paris. Aber auch die gemeinsamen Abende und die vielen kleinen Erlebnisse an Bord machten diese Seine-Flusskreuzfahrt für mich zu einer ganz besonderen Reise.

Flusskreuzfahrten in Frankreich
Eine Rhône-Flusskreuzfahrt ab Lyon eröffnet die Schönheit des sonnigen Südfrankreichs mit der Provence, der Camargue und seinen bekannten Weinregionen. Eine Flusskreuzfahrt auf der Seine verbindet die Weltstadt Paris mit den kulturellen und landschaftlichen Höhenpunkte der Normandie.





