Tag 1
Anreise mit Aufenthalt an der Kundler Klamm
Tag 1: Anreise mit Aufenthalt an der Kundler Klamm
Nachdem wir die letzte Teilnehmerin am Zustieg Holzkirchen hinter München abgeholt hatten, ging es direkt weiter zur nur etwa 100 km entfernten Kundler Klamm. Sie liegt im österreichischen Inntal bei Ramsau.
Vom Parkplatz der Kundler Klamm erreicht man nach ca. 20 Minuten das Gasthaus zur Kundler Klamm in der eingekehrt werden kann.
Ich bin frohen Mutes daran vorbei und immer weiter dem breiten, schönen Schotterweg gefolgt, stets begleitet von dem erfrischenden Rauschen des Baches. Mal leiser mal lauter. Der Hinweg führt stetig leicht bergauf, was jedoch den Rückweg erleichtert, da man hier in Flussrichtung leicht bergab läuft.
Die Klamm ist gut besucherfreundlich ausgestattet, so gibt es am Wendepunkt einen Getränkeautomaten sowie öffentliche Toiletten.
Zurück am Parkplatz und unserem Bus, wurde ich bereits mit frisch gekochtem Kaffee von unserem Fahrer Sepp, der Firma Heindl erwartet. Diesen habe ich in der Sonne sitzend genossen.
Nachdem alle Teilnehmer unserer Gruppe, ob gemütlich eingekehrt oder gewandert, wieder zurück waren, fuhren wir weiter durch die Berglandschaft und über den Brenner nach Italien und in unser Hotel in den Bergen Südtirols.



















Tag 2
Marlinger Waalweg
Tag 2: Marlinger Waalweg
Nach dem Frühstück hat uns Sepp in die Nähe von Töll gefahren, wo bereits unserer Wanderführer Walter auf uns gewartet hat.
Gemeinsam mit Walter sind wir bei leichtem Regen neben der Etsch-Staustufe in den Marlinger Waalweg eingestiegen. Wir sind den mit etwa 12km längsten der Waalwege mit Blick auf Algund und Meran gewandert. Nach einer Einkehr zum Mittagessen konnten wir unsere Regenjacken ausziehen und unsere Regenschirme zuklappen und dem Wanderweg weiter durch Apfelbäume und Weinreben folgen. Immer wieder haben wir Walters interessante Erklärungen gelauscht und dabei Fotos von Marling, der Etsch, dem Meraner Talkessel und der imposanten Texelgruppe geschossen.
Auch das auf einem Moränenhügel über Tscherms thronende Schloss Lebenberg, das weithin sichtbare Wahrzeichen des Ortes und die imposante, bis heute bewohnte Burganlage aus dem 13. Jahrhundert, wurde von uns abgelichtet. Anschließend führte der Weg uns von Oberlana hinunter nach Lana, wo uns unser Bus wieder abgeholt und in unser Hotel gebracht hat.





















Tag 3
Algunder Waalweg, Tappeiner Panoramaweg und Meran
Tag 3: Algunder Waalweg, Tappeiner Panoramaweg und Meran
Bei herrlichem Wanderwetter - angenehme 15 Grad und Sonnenschein - haben wir uns wieder mit Walter getroffen und anschließend unsere Wanderung auf dem Algunder Waalweg gestartet.
Der gemütliche Wanderweg startet ebenfalls in der Nähe von Töll. Entlang der Wasserrinne wanderten wir über Ober- und Mitterplars mit wunderschönem Ausblick auf Algund. Wir haben bei guter Stimmung die umliegende Landschaft und die Bewegung an der frischen Luft genossen. Das schöne an einer geführten Wandergruppenreise ist, dass man mit Gleichgesinnten unterwegs ist und spannende wie lustige Gespräche führen kann.
Auch an diesem Tag hat uns Walter viel über die Gegend erzählt und einen tollen Tipp für die Mittagsrast mit Kaiserschmarrn oder deftigen Südtiroler Spezialitäten gegeben. Gut gestärkt sind wir weiter durch Apfelwiesen und Weinberge gewandert bis unsere Tour in den Tappeiner Panoramaweg überging. Diesem sind wir Walter lauschend bis hinunter nach Meran gefolgt.
Dort hatten wir Freizeit für ein wenig Sightseeing - z.B. die Wandelhalle - und einen gemütlichen Kaffee mit Apfelstrudel, bevor wir uns von Walter verabschiedet haben und uns von Sepp zurück zu unserem Hotel chauffieren ließen.





















Tag 4
Hechtsee und Heimreise
Tag 4: Hechtsee und Heimreise
Nach drei schönen Tagen mussten wir leider schon wieder Abschied von der herrlichen Region Südtirol-Trentino nehmen.
Besonders positiv über die gesamte Reise hervorzuheben ist unser Fahrer Sepp von der Firma Heindl. Er hat uns sicher und gekonnt mit seinem Bus gefahren, uns in den Pausen mit frischem Kaffee, anderen Getränken und nicht zu vergessen, Würstl mit Senf, versorgt und immer gut gelaunt und freundlich über den Reiseablauf informiert.
Nach dem wir bei kühlen Temperaturen den Brenner überquert hatten und dort schon den ersten Schnee in den höheren Lagen gesehen haben, haben wir noch einen Stopp am Hechtsee bei Kufstein eingelegt. Da es leider geregnet hat, haben wir es vorgezogen nur einen Blick unter unseren Regenschirmen hervor auf den See zu werfen und ihn nicht zu Fuß zu umrunden. Dies werde ich bei einer meiner nächsten Reisen hoffentlich bei gutem Wetter nachholen können.


